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Nachrichten kapern – „News Jacking“, das neue Buch von David Meermann Scott

David Meermann Scott, seit seinem Buch „The New Rules of Marketing & PR“ einer der weitgehörtesten Web-Marketing-Gurus, hat mit „News Jacking“ letzte Woche einen neuen Ratgeber veröffentlicht: Diesmal erläutert er, wie Unternehmen sich an aktuelle Nachrichten anhängen und deren zweiten Absatz kapern können.

Sein News-Jacking-Szenario: Nach einen nachrichtenwürdigen Ereignis suchen Redakteure fieberhaft im Web nach Hintergrundinformationen. Veröffentlichen Unternehmen in diesem Augenblick Informationen über Websites, Blogs, Social-Media-Seiten etc, die etwas zum Nachrichten-Wert beitragen, haben sie gute Chancen, dass der Redakteur diese Informationen findet und das Unternehmen mit seiner Botschaft in der Veröffentlichung erwähnt wird.

Meermann Scott beschreibt in „News Jacking“ einige Beispiele und die Echtzeit-Infrastruktur, die Kommunikatoren benötigen, um kaperwürdige Nachrichten zu erkennen und schnell mit eigenen Beiträgen darauf zu reagieren.

Ganz neu ist dieser Ansatz nicht. Man könnten ihn die Echtzeitversion "klassischen" issue-based PR nennen. So zeigt Meermann Scott zeigt, welche neuen News-Jacking-Chancen die heute verfügbaren Find- und Veröffentlichungswerkzeuge bieten und wie man ein funktionierendes, echtzeitfähiges News-Jacking-System aufsetzt.

Das Buch gibt es – auch da ist man aktuell – nur als E-Book für die wichtigsten Reader. Es kostet übersichtliche 6,90 Euro, also nicht mehr, eher weniger als eine gute Fachzeitschrift. Dafür ist eine lohnende Investition.

Ergänzend dazu hier ein Artikel im Guardian über einen News-Jacking-Wettbewerb und News Jacking als Technik, die Marketing-Kommunikatoren heute zu beherrschen haben, um sich weiterhin Gehör zu verschaffen. (bereits im Februar geschrieben)

Publizistik Projekte hat News Jacking bereits 2010 nach den Sprengstofffunden in Frachtflugzeugen umgesetzt: Wir hatten damals eine Meldung über Verfahren aus der Betrugsprävention im Geld- und Kreditkartenwesen veröffentlicht, mit denen sich auch potenziell gefährliche Fracht identifizieren lassen. Mit dem Frachtprofiling kann Sicherheit gewährleistet werden, ohne jedes einzelne Frachtstück zu überprüfen.

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